AGB

www.Sonority-Lab.de | André „Masterati“ Freitag im Folgenden Sonority Lab genannt.

Stand: 27.11.2016

Allgemeines

Allen aus dem Vertrag mit dem Endkunden resultierenden Lieferungen und Leistungen liegen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zugrunde. Etwaigen vom Käufer vorgeschriebenen allgemeinen Geschäftsbedingungen wird widersprochen. Sie gelten als ausgeschlossen. Nebenabreden sind nur dann wirksam, wenn sie schriftlich durch Käufer und Verkäufer bestätigt worden sind.

Angebot und Zustandekommen des Kaufvertrages

Dem Kunden werden auf der Webseite www.sonoritylab.de Produkte / Dienstleistungen vorgestellt. Jedes Produkt / Dienstleistung (z.B. Mastering, Stem-Mastering, Mixing, Composing, Editing) ist als künstlerisch technische Bearbeitung zu verstehen. Dies stellt zunächst kein unmittelbares Angebot zum Kauf dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes seitens des Kunden. Der Kaufvertrag kommt erst durch die Annahme des Auftrages durch Sonority Lab zustande.

Für den Kaufvertrag gilt immer der bei Vertragsabschluss vereinbarte Preis. Ein Anspruch auf einen bestimmten Preis besteht nicht. Nachfolgende Preisänderungen oder Sonderangebote finden keine Berücksichtigung. Ein Kaufvertrag kommt zustande, sobald der Kunde die Rechnung oder eine Auftragsbestätigung per Email oder per Post erhalten hat. Ein Widerruf ist bis zum Produktionsbeginn möglich, mindenstens jedoch 24 Stunden nach Erhalt der Rechnung oder Auftragsbestätigung. Den voraussichtlichen Produktionsbeginn kann der Kunde in seinem Kundenaccount auf app.sonority-lab.de einsehen.

Die auf der Webseite angebotenen Preise sind Richtwerte und verstehen sich für einen Song. Dabei obliegt es Sonority Lab zu entscheiden was ein Song ist (abhängig von Dauer und Beschaffenheit).

Zudem obliegt es Sonority Lab bei Großprojekten Rabatte zu gewähren oder bei komplexen Projekten Aufschläge auf den Preis zu fordern. Beides ist als Angebot zum Kauf zu verstehen.

Nachbesserung

Ist ein Projekt fertiggestellt, hat der Kunde 3 Tage zeit Änderungswünsche zu äußern. Liegen diese im Rahmen stehen dem Kunden Revisionen bis zur vollständigen Zufriedenheit kostenlos zur Verfügung, sofern diese nicht eine komplette Neubearbeitung des Projektes verursachen oder eine Neuanlieferung von Dateien seitens des Kunden z.B. durch vorher nicht ersichtliche Mängel, Änderungen am Mix oder ähnliches notwendig machen. Für jede Revision wird ein neuer Fertigstellungstermin vereinbart.
Nachbesserungen werden kostenpflichtig, wenn der Kunde außerhalb der Revisionsfrist Änderungen in Anspruch nehmen möchte oder nachträgliche Änderungen an Dateien vorgenommen werden. Ausgenommen von der Revisionsfrist sind Alben oder Projekte mit mehreren Songs. Dort gilt diese Frist ab der Abgabe des letzten zu produzierenden Songs. Grundsätzlich gilt diese Frist aber immer bei Songs die schon den Masteringprozess durchlaufen haben.

Testmastering

Jedem Neukunden bieten wir einmalig ein kostenloses Testmastering im Stereo-Mastering- Online-Service an. Das Testmastering enthält einen 1 bis 2-Minütigen Ausschnitt des Songs. Eine nachträgliche kostenlose Änderung ist ausgeschlossen. Sind Änderungen gewünscht fällt der volle Preis an. Das Testmastering kann nicht mehr in Anspruch genommen werden, sobald bereits ein Auftrag gegeben wurde.

Mitwirkung des Kunden

Sofern sich der Kunde verpflichtet hat, Sonority Lab im Rahmen der Vertragsdurchführung (Ton-, Bild-, Text- o.ä.) Materialien zu beschaffen, hat der Kunde diese Sonority Lab umgehend und in einem gängigen, unmittelbar verwertbaren, möglichst digitalen Format zur Verfügung zu stellen. Ist eine Konvertierung des vom Kunden überlassenen Materials in ein anderes Format erforderlich, so übernimmt der Kunde die hierfür anfallenden Kosten. Erkennt der Kunde, dass eigene Angaben und Anforderungen fehlerhaft, unvollständig, nicht eindeutig oder nicht durchführbar sind, hat er dies und die ihm erkennbaren Folgen Sonority Lab unverzüglich mitzuteilen. Mitwirkungshandlungen nimmt der Kunde auf seine Kosten vor.

Nichteinhaltung von Terminen

Termine werden durch Sonority Lab stets vorab per Mail bestätigt. Sobald die Terminbestätigung per Mail vorliegt, gilt diese als verbindlich. Ist ein Termin zu­stande gekommen, ist dieser vom Auftraggeber wahr zu nehmen, spä­testens 2 Werktage vor Termin abzusagen oder einen neuen Termin zu vereinbaren. Bei Nichteinhaltung dieser Frist haftet der Auftrag­geber mit 30€ pro Stunde Ausfallzeit. Aus­genommen sind nach­weisbare Gründe höherer Gewalt und Todesfälle in der Familie.

Preisangaben, Zahlungs- und Lieferfristen, Umfang der Lieferung

Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, in EURO. Die Mehrwertsteuer wird nach§19 UmstG. nicht berechnet und folglich nicht ausgewiesen. Die Kosten für Versand und Verpackung sind nicht enthalten und werden gesondert berechnet. Im Regelfall betragen die Versandkosten Euro 6,90. Irrtümer bei Preisangaben sind vorbehalten.

Die Zahlung erfolgt, wenn nicht anders schriftlich vereinbart per Vorkasse. Die von uns fertig produzierte Version / Dienstleistung wird erst nach Bezahlung via Upload oder DHL/Post geliefert. Wird die Zahlung innerhalb einer Frist von sieben Werktagen durch den Käufer nicht geleistet, kann Sonority Lab Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten fordern. Zudem werden pro Mahnung 5 bis 8 EUR Gebühren fällig. Nach einem Verzug von 30 Tagen wird ein weiteres Mahnverfahren über einen Inkassodienst, sowie wenn nötig ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet, dessen Kosten der Kunde zu tragen hat.

Die Lieferung erfolgt erst nach Zahlungseingang. Die Lieferzeit wird auf der Rechnung / Auftragsbestätigung mitgeteilt. Wenn die Lieferung vor Zahlungseingang erfolgt, behält sich Sonority Lab ein Eigentumsvorbehalt der gelieferten Ware, bis die Zahlung vollständig eingegangen ist. Anspruch auf Nachbearbeitungen hat der Kunde erst nach getätigter Zahlung.

Die Lieferung erfolgt auf Gefahr des Kunden. Er trägt das Risiko des Transports. Dieser Gefahrenübergang gilt auch dann, wenn versandkostenfreie oder frachtfreie Lieferung vereinbart wurde. Ansprüche aus Verlust oder Beschädigung beim Transport sind direkt an das transportierende Unternehmen zu richten. Liefer- und Erfüllungsort im Sinne des Gesetzes ist Köln.

Die Beanstandung von Mängeln (z.B. Oberflächenfehler auf der CD) ist mit Nachweis des gültigen Kaufvertrags (in diesem Fall Kopie der Rechnung oder des Lieferscheins) möglich und dem Verkäufer schriftlich mitzuteilen. Im Fall der berechtigten Reklamation hat der Verkäufer die Möglichkeit, die Mängel zweimal nach eigener Entscheidung durch Ersatzlieferung oder Wandlung abzustellen. Erst dann ist der Rücktritt vom Vertrag durch den Käufer möglich. Darüber hinausgehende Gewährleistungen sind ausgeschlossen.

Die Gewährleistungsfrist beträgt im Regelfall 2 Monate. Eine Gewährleistung kann nicht beansprucht werden, wenn Mängel aus einer nicht sachgemäßen Nutzung oder Änderung des Produktes resultieren.

Widerruf und Widerrufsverzicht

Jeder Kunde/Auftraggeber bekommt einmalig die Möglichkeit für ein kostenloses Testmastering, sofern kein anderer Auftrag vorher vergeben wurde, so dass er sich ein Bild der Qualität und Möglichkeiten von Sonority Lab machen kann. Eine spätere Reklamation des Vertrages wegen unterschiedlichen Klang- und Qualitätsvorstellungen von Seiten des Auftraggebers/Kunde aus, ist nicht möglich. Der Gesetzgeber hat entschieden, dass Aufträge “nach Maß” – was in unserem Falle Mastering, Mixing sowie jegliche Veränderungen von Audiomaterial nach Kundenwunsch ist, vom Widerrufsrecht ausgeschlossen sind § 355 Abs. 2 BGB neue Fassung.

Ab Produktionsbeginn ist ein Widerruf des Auftrages durch den Kunden ausgeschlossen.

Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Waren (Master CDs, Downloads etc.) bleiben bis zur Erfüllung sämtlicher dem Verkäufer zustehenden Forderungen, einschließlich aller zusätzlichen Kosten (z.B. Versand- und Verpackungskosten) uneingeschränktes und unpfändbares Eigentum des Verkäufers.

Abtretungsverbot

Die Abtretung der Rechte und/oder die Übertragung der Verpflichtungen des Käufers aus dem Kaufvertrag sind ohne schriftliche Zustimmung durch den Verkäufer nicht zulässig.

Urheberrechte

Bei Medienproduktionen haftet der Kunde allein, wenn durch die Ausfertigung seines Auftrages durch den Verkäufer und/oder einer Medienreproduktion eines Werkes das Urheberrecht oder sonstige Schutzrechte Dritter verletzt werden.

Bei Veröffentlichung der von uns produzierten Titel (Mixing & Mastering) ist Sonority Lab stets als Referenz digital in der Beschreibung oder im Booklet durch den Kunden anzugeben.

Leistungsänderungen

Will der Kunde den vertraglich bestimmten Umfang der zu erbringenden Leistungen ändern, so wird dieser Änderungswunsch unverzüglich an Sonority Lab weitergereicht (Schriftform).

Es wird geprüft, welche Auswirkungen die gewünschte Änderung insbesondere hinsichtlich Vergütung, Mehraufwänden und Terminen haben wird und teilt dies dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich mit. Bei Bestätigung dieser Auswirkungen seitens des Auftraggebers gelten die neuen Bedingungen (Liefertermin, Vergütung) als Bestandteil des Vertrags zwischen den Parteien.

Datenschutzrechtliche Bestimmungen

Die bei Bestellungen erhobenen personenbezogenen Daten werden nur zum Zwecke der Vertragsabwicklung gespeichert und genutzt. Die Dauer der Speicherung orientiert sich an den gesetzlichen Dokumentationspflichten. Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Ausgenommen hiervon sind Dienstleistungspartner (z.B. Post, DHL oder UPS) die Daten zur Auftragsabwicklung benötigen. In diesen Fällen beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten jedoch nur auf das erforderliche Minimum.

Schlussbestimmungen

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand und für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist unser Geschäftssitz in Köln.

Alle Vereinbarungen, die zwischen den Parteien zwecks Ausführung dieses Vertrages getroffen werden, sind in diesem Vertrag schriftlich niedergelegt.

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder eine Lücke enthalten, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Regelung eine solche gesetzlich zulässige Regelung zu treffen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung am nächsten kommt, bzw. diese Lücke ausfüllt.